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Mesched Saber
CHF 175'000.00Verfügbar
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| Herkunft | Iran (Persien) |
| Typ | Orientteppich |
| Material | Naturwolle und Baumwolle |
| Alter | Alt (50 bis 99 Jahre) |
| Kultur | Meisterknüpfer |
| Verwendung | Rarität |
| Farbe | Blau, Rot |
| Masse | 550 × 442 cm |
| Art.-Nr. | 050705 |
Ein seltener Mesched-Teppich von Saber in Übergrösse. Abbas Qoli Saber (1901 - 1966 n. Chr.), der brillant begabte Chefweber der weltberühmten Amoghli-Werkstatt in Mashhad, wurde von Amoghli persönlich ausgewählt, um die Werkstatt nach dem Rücktritt des grossen Meisters zu übernehmen und das Erbe der Exzellenz weiterzuführen. Saber war bei der Erfüllung dieses Ziels so erfolgreich, dass sein Name bald in ganz Persien und darüber hinaus ebenso berühmt war wie der seines illustren Vorgängers. Hier ist eine Saber-Kreation mit dem definitiven Charakter seiner bedeutendsten Periode in den späten 1930er/Anfang der 1940er Jahre, die in seiner unveränderlichen Art mit seinem einzigen Familiennamen signiert ist und die unverwechselbare, von Amoghli geerbte Struktur mit ihrem eigenen "charakteristischen" Merkmal der flach gewebten, mit karmesinroter Seide überzogenen Rand- und Endschirazi aufweist. Das Felddesign steht in ähnlicher Weise im Einklang mit einer
Es ist inspiriert von dem Feld des Ardabil-Schrein-Teppichs im Victoria & Albert Museum London und wurde hervorragend an das imposante, fast quadratische Format angepasst, das auch von Amoghli bevorzugt wurde und in einigen anderen Mashhad-Werken von höchstem Kaliber zu finden ist. Die monumentale Pracht des strahlenden Medaillons ist makellos in tiefem Indigo und Elfenbein gearbeitet, um die Länge und Breite des tief blutroten Feldes auszufüllen, in dem eine bezaubernde Anordnung von unzähligen kleinen floralen Formen den Eindruck eines sternenübersäten Nachthimmels erweckt. Mit einer charakteristischen Mischung aus Fantasie und Wissen kombiniert Saber dieses majestätische Medaillon in der Ardabilvariante des Medaillons mit einer Wiedergabe der ebenso berühmten reziproken Bogenbordüre des Chelsea Teppichs, der ebenfalls von William Morris im letzten Jahrzehnt des neunzehnten Jahrhunderts für das Victoria & Albert Museum erworben wurde. Diese triumphale Bordürenkomposition in leuchtenden Indigo- und dunklen Rubinrot-Tönen ist reich an Details im Inneren und wird zwischen klaren elfenbeinfarbenen Seitenbordüren mit exakt gezeichneten Rosetten- und Blattmäandern präsentiert. Mit seiner bemerkenswert feinen Florkonstruktion aus der hochglänzenden Wolle von Khurasan und den herrlich tiefen Farben der Insekten- und Pflanzenfarben ist dies einer der grossartigsten Saber-Teppiche, die bisher aufgezeichnet wurden.