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Isfahan
CHF 21'000.00CHF 70'000.00Verfügbar
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| Herkunft | Iran (Persien) |
| Typ | Orientteppich |
| Material | Naturwolle und Seide |
| Alter | Vintage (25 bis 49 Jahre) |
| Kultur | Meisterknüpfer |
| Verwendung | Sammlerstück |
| Farbe | Rot |
| Masse | 357 × 257 cm |
| Art.-Nr. | 050826 |
Die Teppiche der Meisterwerkstätten von Isfahan sind seit dem 16. Jahrhundert als Vertreter der höchsten Ideale der Knüpfkunst und des Kunsthandwerks anerkannt und geniessen daher unter den Kennern der östlichen Knüpfkunst seit jeher die höchstmögliche Wertschätzung. Das bereits anerkannte Prestige authentischer Arbeiten aus Isfahan wurde durch die praktisch unerreichte Qualität der Kunstteppiche aus Seide, die in den führenden privaten Werkstätten der Stadt während der Zeit der Herrschaft der beiden Schahs der Pahlavi-Dynastie, Schah Reza Pahlavi und seines Sohnes Mohammed Reza Shah Pahlavi, hergestellt wurden, noch weiter gesteigert. Die auf diese Weise entstandene Tradition wird in diesem prächtigen Exemplar der Klassifizierung glänzend veranschaulicht. Vor einer schönen Hintergrundfarbe, die den tonalen Grundton des Gesamteindrucks des Werks vorgibt, zentriert eine hervorragend verschlungene und präzise gegliederte Medaillonraute ein Feldarrangement aus edelsteinähnlichen floralen, blattartigen und stilisierten Ornamenten, die aus dem klassischen Repertoire des persischen Safawiden-Designs des 17. Jahrhunderts stammen, wobei jedes Motiv mit einer erstaunlichen Tiefe innerer Details und der Klarheit und Schärfe zum Ausdruck kommt, die sowohl ein Erkennungsmerkmal des gehobenen Isfahan-Stils als auch eines seiner beeindruckendsten und verführerischsten Attribute ist.
Die Palette der subtil differenzierten Farbtöne und die auffallenden Kontraste und sanften Harmonien, die durch ihre verschiedenen Verbindungen entstehen, gehören zu den lohnendsten Errungenschaften innerhalb der vielschichtigen dekorativen Effekte des Werks, deren Umfang und einheitliche Integration in der orientalischen Teppichknüpfkultur praktisch konkurrenzlos sind. In der Bordüre werden sowohl die Ornamente als auch die anmutigen Kompositionsschemata, in denen sie angeordnet sind, noch weiter verdichtet, ohne dass es zu einem Verlust an Details oder klanglichen Einschränkungen kommt.
Eine solche Virtuosität meisterlicher Handwerkskunst hängt in hohem Masse von der ultimativen Qualität der Knüpfung ab, die durch die samtartige Dichte des Kurk-Wollflors und die hauchfeinen Kettfäden aus reiner Seide, auf denen die Knoten geknüpft werden, ermöglicht wird. Ein Paradebeispiel des Isfahan-Stils auf höchstem und unvergleichlichem Niveau, würdig der Aufnahme in eine Kennersammlung von höchstem internationalen Rang.