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Isfahan
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| Herkunft | Iran (Persien) |
| Typ | Orientteppich |
| Material | Naturwolle und Seide |
| Alter | Alt (50 bis 99 Jahre) |
| Kultur | Meisterknüpfer |
| Verwendung | Sammlerstück |
| Farbe | Grau |
| Masse | 305 × 206 cm |
| Art.-Nr. | 130923 |
Seit Schah Abbas der Grosse Isfahan im späten 16. Jahrhundert zur Hauptstadt des persischen Safawidenreichs machte und seine Hofwebstühle in der Stadt errichtete, gelten die Teppiche von Isfahan als eines der kostbarsten aller persischen Knüpfkunstwerke. Dieser Ruf wird durch die ausserordentlich feinen, auf Seide geknüpften Isfahan-Kunstteppiche und -Teppiche, die zunächst unter der Schirmherrschaft der Pahlavi-Schahs entstanden, noch verstärkt und in diesem wahrhaft aussergewöhnlichen, klassischen Exemplar endgültig unter Beweis gestellt. Ein sternförmiges Medaillon von erstaunlicher filigraner Komplexität steht auf einem schönen, honigcremefarbenen Grund und besitzt jene majestätische Opulenz, für die der hohe Isfahan-Stil unvergleichlich ist. Über das umgebende Feld ist eine zusammenhängende Fülle anmutiger floraler und blattartiger Formen aus der königlichen Linie des Schah-Abbas-Stils verstreut, subtil vermittelt durch ein ausgewogenes Schema von Bordürenstreifen, in denen stattliche Palemette-Repetitionen und fliessende Wein-Mäander mit der bleistiftartigen Zartheit geätzt sind, die nur ein Gewebe von solch hervorragender Qualität mit seiner entscheidenden Grundlage aus hauchdünner handgesponnener kaspischer Seide erlaubt. Ein Isfahan von herausragender künstlerischer und technischer Leistung, der eine der begehrtesten Kategorien aller persischen Meisterwerkstätten darstellt.